Wer mehr als diese folgenden (aber durchaus auch aussagekräftigen) Fragen an mich stellen möchte, kann seine Frage auch auf meiner Formspring Seite hinterlassen!
Diese Seite wurde am 14.01.10 im Rahmen von Konnas Blogseminar überarbeitet. Die Basis der Fragen beruht auf dem Stöckchen “Warum bloggst du ?“, welches ich ebenfalls bei Konna aufgesammelt habe. Im Grunde trifft es ja den Grund dieser Seite ziemlich genau!
Wer ist der Mann hinter der Zitrone ?
Mein Name ist Marc und ich wurde am 29.09.1984 in Herdecke geboren. Gewohnt habe ich außer einem kurzen Ausrutscher in meiner Kindheit ausnahmslos in Witten an der Ruhr. Obwohl man mich als waschechtes Kind des Ruhrgebietes bezeichnen könnte, habe ich noch nie unter Tage nach Kohle gesucht. Als moderner Vertreter meiner Art bin ich nach absolvierter Schullaufbahn und abgeschlossener Berufsausbildung zum Studenten der Informatik herangereift.
Welche Inhalte sind auf diesem Blog zu erwarten ?
Anfangs wusste ich das auch noch nicht so genau. Generell kann der geneigte Leser hier aber vor allem Inhalte zu einem meiner größten Hobbies – der Musik finden. Darüberhinaus versuche ich meinem großen Mitteilungsbedürfnis nachzukommen und sämtliche Themen, welche mir gerade so im Kopf rumschwirren wie z.B. Meinungen zu Politik, Film, Web 2.0 und Trash abzudecken. Einem gewissen Mangel an Zeit ist es zu verdanken, dass dies mal mehr und mal weniger gut klappt.
Außerdem versuche ich “nebenbei” die Welt zu erobern. Ganz friedlich! Aber das ist eine längere Geschichte..
Seit wann bloggst du und warum hast du damit begonnen?
Mein allererster Artikel stammt vom 12. Oktober 2007. Damals hatte ich WordPress einfach mal testweise auf meinen Server gepackt. Nachdem sich aber einige Zeit nichts im Blog getan hatte, inspirierte mich ein ICQ Chat mit einem Freund dazu, mal wieder etwas zu schreiben. Das war am 15. Januar 2009 und dieses Datum betrachte ich auch als offizielles Startdatum für diesen Blog in der jetzigen Form! Ich habe damit begonnen zu bloggen um wie schon geschrieben meinem großen Mitteilungsbedürfnis nachzukommen! Generell bin ich ein sehr neugieriger Mensch und interessiere mich zunächst einmal für fast alles und jeden – da kommen genügend Inhalte zusammen um einen solchen Blog zu führen.
Hat sich dein Blog im Laufe der Zeit durch äußere Einflüsse (Suchmaschinenanfragen, Kommentare, …) in eine andere Richtung entwickelt? Im Klartext: Passt du dich deinen Lesern an oder schreibst du nach wie vor das, worauf du Lust hast?
Teilweise kommt das mit Sicherheit hin. Immerhin habe ich einen Blog “aus dem nichts” gestartet und musste erstmal zu meinem eigenen Stil finden. Das Feedback von außen spielt da schon eine gewisse Rolle. Bisher habe ich keinen Artikel quasi “auf den Leser” abgestimmt. Natürlich schreibe ich nur, worauf ich Lust habe. Allerdings versuche ich die Themen natürlich so aufzubereiten, dass diese auch für meine Leser funktionieren. Bei keinem einzigen Artikel habe ich mich bislang in irgendeiner Form gezwungen gefühlt ihn auch verfassen zu müssen – wäre auch nicht im Sinne des Erfinders.
Solltest du nur für dich bloggen, warum wählst du dann das Internet als Medium und kein “normales” Tagebuch? Wäre das nicht besser geeignet?
Natürlich blogge ich nicht nur “für mich”. Ich freue mich über jeden Besucher, jeden Track-/Pingback und natürlich über jeden Kommentar. Der Spaß am bloggen entsteht ja erst durch die Interaktion miteinander. Ein “normales” Tagebuch führe und brauche ich nicht. Mit meinen aktuellen Musiklieblingen wäre so ein Büchlein auch eher überfordert.
Was tust du, um deine Leser langfristig bei der Stange zu halten? Hast du schon einmal Gewinnspiele ausgelobt? Falls ja, wie hast du diese finanziert?
Ich versuche ein möglichst lockeres Gefühl bei dem Leser zu erzeugen, sodass ein eventuell zu schreibender Kommentar möglichst leicht aus den Fingern kommt. Hin und wieder stelle ich in den Artikel gezielt Fragen und fordere zum kommentieren auf. Artikelserien über größere Sachverhalte sollen auch zum wiederkehren einladen. Ein Gewinnspiel habe ich noch nicht veranstaltet. Ein Gewinnspiel mag durchaus für einen kurzfristigen Sprung der Besucherzahlen sorgen, Leser gewinnt man aber meiner Meinung nach eher mit einer gewissen Textqualität. Gegen ein Gewinnspiel habe ich aber auch nichts einzuwenden. Wenn sich also Sponsoren dafür interessieren hier etwas zu verlosen sollen diese sich ruhig melden.
Welche Tipps kannst du Blogneulingen ans Herz legen, um langfristig gelesen zu werden? Was ist in deinen Augen für einen Blog eher nachteilig?
Schwieriges Thema, da ich mich selbst noch als Neuling sehe. Niemand soll erwarten das der Blog von 0 auf 100 durchstartet. Gerade wenn man glaubt, dass es eh nicht vorwärts geht sollte man erst recht einfach weiterschreiben. Der Rest kommt früher oder später ganz von allein. Um dieser Frage ein wenig entgegen zu wirken: Macht euch vor allem keine Gedanken über irgendwelche Konzepte und Richtlinien. Das Internet verändert sich Tag für Tag – zieht euer Ding durch und haltet die Augen offen!
Warum nennst du dich LemonHead/Zitronenkopf/LAMNED?
Warum nenne ich mich LemonHead ? Gute Frage! Lemonhead ist einer der drei vegetarischen Kannibalen aus DEM Kultspiel Monkey Island, welches ich so in etwa im Alter von sieben oder acht Jahren erstmals spielte, und welches bis heute ausnahmslos als mein allerliebstes Lieblingsspiel durchgeht.
Warum mir ausgerechnet diese Figur so im Gedächtnis hängen geblieben ist, weiß ich auch nicht so genau. Im ersten Teil war er (glaube ich) derjenige, der einfach nur bei den anderen beiden Kannibalen dabeistand, kein Ton gesagt hat, und einfach nur cool aussah. Schon als Kind entsprach das Konzept “Ich zieh mir ne Zitrone aufm Kopp, ich bin ein Kannibale” genau meinem Humor, und nachdem ich mit einigen anderen Nicknamen im Internet unterwegs war (Blizzard-Man / Blizzy, Mithrandir / Mitty um nur einige zu nennen) fiel mir von hier auf jetzt der gute alte Lemonhead wieder ein. Seitdem nenne ich mich so, und ich denke, da ich endlich einen Bezug zu Monkey Island gefunden habe, wird sich das auch nicht wieder ändern.
Weiterführende Informationen über die Monkey Island Cannibals findet ihr hier.
Als ich vor einigen Jahren diesen Nicknamen annahm, hieß scheinbar niemand so. Dieser Name war ausnahmslos in jedem Chat, Forum oder was auch immer frei um von mir genutzt zu werden. Aber wenn wir eines wissen, dann, dass die Zeiten sich ändern. Gibt man Lemonhead heute mal bei Google oder der entsprechenden Bildersuche ein, wird man von einigem erschlagen, aber weder von mir noch von meinem Pendant in der Monkey Island Serie. Es gibt einen Süßwarenhersteller, eine Ballettschule.. es gibt einfach ziemlich viel mit dem Namen LemonHead.
So kam es dann leider dazu, dass ich für verschiedene Dienste bei denen ich mich anmelden wollte den Namen variieren musste, da es mittlerweile auch ein paar schlechte LemonHead Kopien im Internet gab. ![]()
Als Variation haben sich dann der Zitronenkopf (als Übersetzung ins deutsche) sowie LAMNED durchgesetzt. LAMNED entstand ganz einfach aus der Wut heraus, dass mein eigentlicher Nick mal wieder vergeben war. Spricht man LAMNED schnell aus, klingt es fast wie “LemonHead”, allerdings ist es ganz bewusst auch nahe dran an dem englischen Wort DAMNED.
Pingback: Blogseminar: Sitzung 02 | Zitronenkopf Blog
19. Januar 2010 um 10:51 Uhr
Ich finde ja, du bist von null in Richtung 100 durchgestartet.
19. Januar 2010 um 22:10 Uhr
Hey, danke!
Das habe ich in meiner Selbstwahrnehmung bisher nicht so gesehen, aber über ein solches Feedback freue ich mich natürlich!