Projekt Hörsturz – Runde 4
Mittlerweile läuft schon wieder die vierte Runde des Projekt Hörsturz aus (Allgemeine Informationen). Da mir noch immer die erste Runde fehlt, will ich es nicht dazu kommen lassen noch mehr Stoff auf meinen eh schon wackeligen ToDo Stapel zu packen.
Wie immer schaue ich mir vor der Bewertung kein Musikvideo an und bewerte lediglich den Song. Die Skala geht von 0 (schlecht) bis zu 5 (gut) Punkte.
Leider hat es wieder einmal nicht für einen meiner Vorschläge gereicht, aber der Zufall müsste allmählich mit mir sein!
#1 NoFX – I Wanna Be an Alcoholic (von Tobi)
Sowohl Band als auch Song waren mir auch schon vorher bekannt. NoFX haben mich einst eine ganze Weile durch die Pubertät begleitet (und auch darüber hinaus) und haben bei mir eh immer ein Heimspiel. “I Wanna Be an Alcoholic” gehört zwar zu den Songs, die gut “abgehen”, aber für eine normale Bewertung im Angesicht der anderen Songs ist mir das grad mit knapp einer Minute Laufzeit einfach zu kurz.
Neutrale 2,5 Punkte für einen Song, der nicht schlecht ist, aber auch zu kurz für eine bessere Bewertung.
#2 Polkadot Cadaver – Pure Bedlam For Halfbreeds (von beetFreeQ)
Der Erschaffer des Projektes selbst hat mal wieder einen Song im Angebot. Mal sehen, wie dieser sich nach der letzten Monolog-Jazznummer so schlägt.. Weder Interpret noch Song habe ich je gehört – ist bei beetFreeQ aber auch nichts neues. Einen Punkt vergebe ich mindestens schonmal für den Bandnamen. Der Song selbst kracht von vorne bis hinten nach links und wieder nach rechts. Heftig gute Töne, welche mir da entgegen kommen. Das ist doch gleich viel viel mehr mein Geschmack. Der Song hat definitiv etwas wahnsinniges und klingt wie ein Soundtrack zu einem Adrenalin-Horrorfilm.
Ich hatte selten ein so gutes Gefühl bei einem Song den ich noch nie gehört hatte. Erstmalig vergebe ich 5 Punkte (Und werde mein Leben nach Vollendung dieses Artikels nach den Lehren der Band “Polkadot Cadaver” ausrichten)!
#3 Lacuna Coil – The Pain (von Doro)
Lacuna Coil habe ich früher schon öfter mal (zu Zeiten von Halflife und Unleashed Memories) gehört. Mit der Zeit fand ich die Band dann zunehmend uninteressant und habe lediglich nochmals Notiz von ihnen genommen, als sie vor einiger Zeit ein Cover von “Enjoy the Silence” auf die Menschheit losgelassen haben – was aber auch nicht soo schlecht war. Der Song scheint von einem ganz frischen Album zu sein und plätschert so vor sich hin, ohne das ich mir denke “WOW! Nett…”.
Da mich an dem Song aber auch nichts nervt, vergebe ich mal solide 3 Punkte, da ich mit dem Genre eigentlich schon etwas anfangen kann! Für mehr Punkte fehlte mir dann doch das gewisse etwas.
Wenn ich mir den Titel so anschaue, entstehen Schweißperlen auf meiner Stirn – aufgrund purer Angst vor einer Sprache, die mir zu Schulzeiten beinahe den letzten Nerv geraubt hat. Von den ganzen Namen her lasse ich mich mal wieder auf etwas vollkommen neues ein. Der Song klingt anfangs nach A Cappella, wird dann aber doch mit einem Minimalbeat unterstrichen. Abgesehen davon, dass ich kaum ein Wort verstehe, reisst mich das Liedchen auch sonst nicht gerade vom Hocker.
Da mich der Song leider eher zum weiterdrücken denn zum entspannten Kopfnicken einlädt, vergebe ich nur 1,5 Punkte. Sorry, Yoko!
Ohne den (unbekannten) Song angespielt zu haben, hat er schon seinen ersten Sympathiepunkt aufgrund der bloßen Nennung des Wortes “Zombie” verdient. Hoffentlich kann der Song sonst auch nachlegen. Der Anfang klingt fast schon zu normal – bis es dann endlich kracht und altbekannte Ähnlichkeiten zu Psychobilly Bands auftauchen. Kein schlechter Song, aber mit 1:44 Minuten ist dieser mal wieder viel zu kurz. Gerade eine solche Band mit Sängerin (!) sollte sich nicht hinter kurzen Laufzeiten verstecken.
Eigentlich wäre mir das ganze 4 Punkte Wert, einen halben ziehe ich aber wegen der Kürze wieder ab. Also: 3,5 Punkte!
Das war es dann auch schon wieder. Dieses mal komme ich auf einen Schnitt von 3,1. Damit reiht sich dieses Ergebnis folgendermaßen in meine Durchschnittsbewertungen ein:
- Runde 3 – 3,2 Punkte
- Runde 4 – 3,1 Punkte
- Runde 2 – 2,9 Punkte
Leider hat es nicht ganz für den ersten Platz gereicht. Dafür habe ich glaube ich erstmalig 5 Punkte für einen Song vergeben – habe wohl einen guten Tag erwischt.
Vorschlag für die nächste Runde:
Lemon Sun – Telephone – mein aktueller Ohrwurm einer Band, die ich zufällig bei den Recherchen für einen Gastbeitrag bei Julias 49 Sonnen entdeckt habe.
Related posts:
- Projekt Hörsturz – Runde 8 Bis Samstag läuft noch die aktuelle Runde Nr. 8 des...
- Projekt Hörsturz – Runde 11 Die Zeit ist gekommen für schonungslose Aufbereitung, Kritik und musikalischer...
- Projekt Hörsturz – Runde 6 Mensch Mensch Mensch. Schon wieder sind beinahe zwei Wochen rum...
- Projekt Hörsturz – Runde 2 Bei Beetfreeq gibt es bereits seit dem 1. August eine...
- Projekt Hörsturz – Runde 9 Es ist mal wieder Hörsturztime! Wie schon zuvor angekündigt, handelt...






Freitag, 25. September 2009 18:31
Oha, da hab ich ja mal ins Schwarze getroffen! Freut mich, dass der Song so gut ankommt!
Dienstag, 29. September 2009 18:47
[...] Bonaparte – Ego (vorgeschlagen von LemonHead) [...]