Irgendwie hielt ich es für angebracht, mal wieder etwas niederzuschreiben. Und da dachte ich mir so im stillen: “Bewerte doch mal wieder die Songs in der aktuellen Projekt Hörsturz Runde. Gedacht, getan:
Es ist mal wieder Zeit für eine sogenannte Bonusrunde. In der nur Songs vorgeschlagen werden durften, in denen Damen den großteil eines Musikstückes besingen.
Die Pflichtsongs
Yeah Yeah Yeahs – Y Control
(von DerGraf)
Das nenne ich mal einen gelungenen Einstieg in die Runde. Die YYYs gehören schon länger mit zu meinen Favoriten. Ich mag die treibenden Gitarren. Und das Schlagzeug sowieso. Und Karen O. 4,5/5
Tarja – In For A Kill
(von cimddwc)
Ach ja, die gute Tarja. Früher war ich ein großer Nightwish Fan. Seit Tarjas Ausstieg bin ich weder bei Nightwish noch bei Tarja als Solokünstlerin irgendwie hängen geblieben. 2/5
Agnes Obel – Beast
(von Dany)
Die erste große Unbekannte des heutigen Tages eröffnet mit einem Intro, welches mich an Schnäppchendurchsagen im Supermarkt erinnert. Die gute Agnes bringt dann aber doch noch Qualität in den Song. Insgesamt ganz Nett, haut mich aber grad noch nicht vom Hocker. 3/5
Nelly Furtado – Wait for you
(von David)
Zockwork-Connection #1. Nelly Furtado wird für mich wohl immer die Musikerin bleiben, die ihr eigentlich vorhandenes Talent an einen Produzenten namens Timbaland verschenkt hat. Diesen Stil mag ich einfach nicht. Wobei dieser Song jetzt auch nicht das Grauen ™ darstellt. 2,5/5
The New Pornographers – My Shepherd
(von JuliaL49)
Da wären wir mal wieder bei einer Band, die ich wirklich mag. Sehr feines Stück, wenn auch nicht das allerstärkste. Baut sich aber schön auf und verströmt zum Ende hin einiges an Energie. 4/5
Azure Ray – New Resolution
(von Fabian)
Mein werter Herr Kollege vom Zockwork hat es direkt mal in die Pflichtsongs geschafft. Gut so. Azure Ray gehören zu den Künstlern, die ich schon immer mal wieder auf dem Schirm hatte, ohne mich jedoch näher mit der Musik zu befassen. Dieser spezielle Song braucht glaube ich aber mehr als einen Anlauf um mich zu fesseln. 3,5/5
Jane Healy – Colors Of The Night
(von Onkelosi)
War schon wieder Grand Prix de la caque? Tut mir leid. Ich versuchs mal nett: Nein danke. 0/5
Broadcast – The World Backwards
(von beetFreeQ)
Der Schöpfer persönlich ist auch wieder vertreten und steuert mir unbekanntes Liedgut bei. Hm. Klingt ein wenig als wäre man in einem experimentellen Trip Hop Zirkus (was gar keine schlechte Idee wäre). Experimentellen Dingen gebe ich aber grundsätzlich eine Chance, auch wenn mich der Track gerade nicht in blinde Euphorie ausbrechen lässt. 3,5/5
CocoRosie – Beautiful boyz
(von Khitos)
CocoRosie habe ich schon länger nicht mehr gehört und den Song kannte ich glaube ich noch nicht. Die Musik erinnert mich aber ganz stark an einen anderen Song. Mit dem sehr alternativen genialen Gesang kommt das aber grad extrem gut über die Kopfhörer. 4,5/5
Mates of State – Get Better
(von Kristin)
Und nochmal orangenes Zockwork Kollegentum in den Pflichtsongs. Die Dame des Hauses beweist einmal mehr einen ausgezeichneten Musikgeschmack und haut mir eine meiner Lieblingsgruppen um die Ohren. Für mich der stärkste Song dieser Runde und ein krönender Abschluss der Pflichtsongs. 5/5
Die Bonussongs
Arch Enemy – My Apocalypse
(von Tenza)
Mit Sicherheit nicht die erste Band an die man denkt, wenn man über weiblichen Gesang nachdenkt. Aber der Vorschlag ist durchaus legitim. Nicht nur weil ich die schonmal live gesehen habe und gerade durchaus in Metal Stimmung bin vergebe ich mal 4/5 Punkte.
Aretha Franklin – The House That Jack Built
(von LemonHead)
Huch, das war ja ich. Als ich das vorgeschlagen habe, hatte ich gerade die dazu passende Phase. Die Dame klingt gerade mit dieser dazu passenden Musik einfach genial. Sowas brauch ich manchmal. Bewertung entfällt.
Congregation – Don’t Pay No Mind
(von Nummer Neun)
Mal wieder etwas neues für mich. Weiß sehr zu gefallen. Mehr davon! 4/5
Eva Cassidy – Songbird
(von Fini)
Die nächste Schnulze? Irgendwie wirkt hier alles sehr happy peacig. Nicht so meins. 1/5
Feist – My Moon My Man (Boys Noize Remix)
(von Kamil)
Da bin ich mal gespannt. Bekannt beliebter Song in unbekanntem Remix Mantel? Okay, insgesamt ist mir sowohl das Intro als auch der ganze Song zu lang. Für eine total tolle Diskonacht vielleicht zu gebrauchen (was mir eh selten passiert). So aber nicht unbedingt mein Ding. 3/5
Ingrid Michaelson – Die Alone
(von Steve)
Nette Singer & Songwriterin. Höre ich mir auch des öfteren mal an. Für meinen Geschmack sichere Punkte. 4/5
Lunik – Little Bit
(von Graval)
Sagt mir erstmal nichts. Singen Juli, Silbermond und wie sie alle heißen jetzt auf englisch? Als Werbesong vielleicht noch ganz spannend. Aber so eher langweilig. 2/5
Östro 430 – Ich halt mich raus
(von Postpunk)
Komischer Titel. Aber wenns vom Postpunk kommt… Die werte Dame singt selbst für eine deutsche sehr deutsch, oder? Ziemlich abgehackt das ganze. Aber irgendwie trifft es auch einen Nerv. 2,5/5
Q Lazzarus – Goodbye Horses
(von kasumi)
Kenn ich wieder nicht bewusst, scheint aber der Soundtrack zum Film “Schweigen der Lämmer” zu sein. Hätte ich jetzt nicht gewusst. Klingt aber ganz brauchbar und erinnert mich irgendwie an die Stone Roses. 3,5/5
Roberta Valentini – Gutes tun
(von Sir Donnerbold)
Oh. Zeit für ein Musical. Wicked kenne ich jetzt nicht. Aber den Film zum Zauberer von Oz mag ich bis heute sehr gerne. Hat das was miteinander zu tun? Warum schweife ich so ab? Weil ich nur sehr selten Ausschnitte aus Musicals für sich gut finde. 2/5
The Cardigans – I Need Some Fine Wine And You, You Need To Be Nicer
(von Dr. Borstel)
“Dieses Video enthält Content von UMG. Es ist in deinem Land nicht verfügbar.” Finde spontan auch keine alternative (nicht live) Version. Bewertung entfällt.
The Sounds – Tony the Beat
(von Konzertheld)
Die Sounds mag ich nach einer seltsamen Live Erfahrung generell nicht so gerne. Tatsächlich ist das aber der berühmte eine Song der gerade noch so geht. 2,5/5
Schnitt der Pflichtsongs: 3,25
Schnitt der Bonussongs: 2,85
Die meisten guten Songs kannte ich schon. Aber es waren auch 1-2 gute Sachen dabei, die ich mal weiter verfolgen werde. Insgesamt wohl eine recht durchschnittliche Runde.
Mein Vorschlag für Runde 34:
Jetzt wo ich sie schon erwähnt hatte: The Stone Roses mit I wanna be adored.
Stone Roses – I Wanna Be Adored
Hochgeladen von jesus_lizard. – Sieh die neuesten vorgestellten Musikvideos.
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20. November 2010 um 11:33 Uhr
Ui, erzähl mir von der Live-Erfahrung mit den Sounds! Wo war’s und was passierte?
20. November 2010 um 12:57 Uhr
Danke für die vielen Punkte. Dein Beitrag (und Deine Punkte) ist jetzt ausschlaggebend, dass ich nicht auf Platz 2 der Gesamtcharts einziehen werde, sondern den König vom Thron stoße. fuckyeah.
20. November 2010 um 13:58 Uhr
Zuerst: Ich bin froh, dass mal wieder Leben in das Blog kommt. Hoffe wir hören wieder mehr vom Eroberer der Welt…
Schade: Dass Dir Agnes Obel nicht so gut gefallen hat.
Pingback: Projekt Hörsturz – Runde 33: Frauenstimmen – freeQnet
22. November 2010 um 23:46 Uhr
@Konzertheld:

Eigentlich nichts dramatisches. The Sounds haben vor einem Jahr oder so in Köln gespielt. Da bin ich dann etwa 100km hingedüst nur um die Vorband Matt & Kim zu sehen. Dies ging dann erwartungsgemäß alles recht schnell und die Sounds hab ich dann sozusagen als “Bonus” mitnehmen wollen.
Fr. Ivarsson machte auf mich allerdings einen dermaßen überheblichen Eindruck, dass es mir jeden Spaß am Konzert verhagelt hat. Vor allem kann ich es nicht leiden, wenn Künstler beim performen eine Zigarette im Mundwinkel hängen haben. Aber da bin ich wahrscheinlich recht speziell.
@Kristin:
Gern geschehen. Auch wenns am Ende doch nicht ganz gereicht hat. War ja aber trotzdem nicht so schlecht für dich.
@Dany:
Ja ich will mir Mühe geben wieder “rein zu kommen” nachdem ich es geschafft habe, einiges irgendwie aus den Augen zu verlieren. Schön das man mich noch “kennt”
Agnes Obel fand ich ja gar nicht mal schlecht – was man ja auch an der leicht überdurchschnittlichen Punktvergabe sieht. Aber ich konnte einfach nicht behaupten, dass mich der Song irgendwie “geflasht” hat. Das war eigentlich alles. Das wird auch wieder.
23. November 2010 um 01:56 Uhr
Okay, das ist Geschmackssache mit der Kippe und der Frau an sich. Ich mag sie, weil sie meist ziemlich gut drauf ist. Viel mehr stört mich, dass deren Konzerte meist recht kurz sind. Aber umso besser wenn du dem Song trotzdem ne Chance gibst.
28. November 2010 um 17:41 Uhr
Ich weiß auch nicht. Es mag wie gesagt daran gelegen haben, dass ich für die Vorband da war, aber meiner Meinung nach hätte das Konzert auch kürzer sein dürfen.