Während des letzten Jahres habe ich mich ja von Vorschlag zu Vorschlag gehangelt um die musikalischen Perlen des Jahres 2009 möglichst mit dem Erscheinen festzuhalten. Auf 50 Vorschläge für eine möglichst große Liste hatte ich es am Ende gebracht als das Jahr “plötzlich” vorbei war, ehe ich alle notierten und für gut befundenen Titel vorschlagen konnte.
Eine Aufbereitung meiner Notizen ergab, dass es stolze 172 Songs waren, die mir über das Jahr irgendwie positiv aufgefallen waren. Als die magische Grenze von 100 Songs überschritten war, war mir klar das es tatsächlich für eine Top 100 Liste reichen würde – immerhin ein anerkannter Standard für Charts.
Ein eigenes System war auch schnell gefunden: Eine Liste nach subjektiver Sympathie, die last.fm plays (gesamt) für den jeweiligen Song sowie der auf lemons-world verursachte “Buzz” sollten über die Platzierungen entscheiden. Was wie stark in die Wertung eingeflossen ist, behalte ich an dieser Stelle für mich.
Ich darf präsentieren: Die Top 100 Songs von lemons-world.de für das Jahr 2009:
Wer das so möchte kann sich die Playlist direkt bei Grooveshark anhören (dort können musikalische Entdecker sogar durch die Songs spulen was hier im Widget leider nicht möglich ist). Und wenn nicht geht dies auch direkt hier in diesem Artikel.
Die Playlist von Grooveshark präsentiert die Songs stilecht in umgekehrter Reihenfolge. Also angefangen mit Platz 100:
Und hier nochmals die Top 100 in der richtigen Reihenfolge:
- Animal Collective – Girls
- Matt & Kim – Daylight
- Metric – Help I’m Alive
- Phoenix – Lisztomania
- Franz Ferdinand – Ulysses
- The Thermals – Now we can see
- Röyksopp – Happy Up here
- Editors – Papillon
- The Pains of being pure at heart – Everything with you
- Silversun Pickups – Theres no secrets this year
- Billy Talent – Rusted from the rain
- White Lies – To lose my life
- Green Day – Know your enemy
- The Horrors – Who can say
- Julian Plenti – Fun that we have
- Muse – United States of Eurasia
- Andrew Bird – Oh no
- Arctic Monkeys – Crying Lightning
- The XX – Crystalized
- Steven Wilson – Harmony Korine
- Karen O And The Kids – All is love
- Rise Against – Audience of one
- Julian Plenti – Unwind
- Wolfmother – New moon rising
- Death Cab for cutie – Meet me on the Equinox
- Foo Fighters – Wheels
- Them crooked Vultures – New fang
- Kasabian – Fast Fuse
- The Rakes – 1989
- Future Of The Left – The Hope That House Built
- Mando Diao – Dance with somebody
- Clark – Growls Garden
- Mumford & Sons – Little Lion Man
- Japandroids – Sovereignty
- Dredg – Information
- Deathstars – Death Dies Hard
- Jay Reatard – It aint gonna save me
- Papa Roach – Hollywood Whore
- The Virgins – Teen Lovers
- Portugal the man – People Say
- Morrisey – Im throwing my arms around paris
- Julian Casablancas – 11th dimension
- Placebo – For what its worth
- Biffy Clyro – Whorses
- Sonata Arctica – the last amazing grays
- Silverstein – Vices
- Eels – Fresh Blood
- Alice In Chains – Check my brain
- Fight Like Apes – Jake Summers
- Deastro – Moondagger
- N.A.S.A – Way down
- Baddies – Battleships
- Charlotte Gainsbourg – Heaven can wait
- Max Herre – Geschenkter Tag
- Devin Townsend – Bend it like bender!
- The Maccabees – Love you better
- Skindred – You cant stop it
- Bat for Lashes – Sleep Alone
- Harlem Shakes – Sunlight
- Iggy Pop – Je Sais Que Tu Sais
- Dirty Projectors – Temecula Sunrise
- Girls – Lauren Marie
- The Drums – Lets go surfing
- White Denim – I start to run
- Warpaint – Elephants
- The Raveonettes – Last Dance
- AGF / Delay – Connection
- Au revoir simone – Trace a line
- Atlas Sound – Walkabout
- Bad Lieutenant – Sink or Swim
- Monsters Of Folk – Man named truth
- BLK JKS – Molalatladi
- Whitest Boy Alive – Gravity
- Major Lazer – Hold the line
- Scar Symmetry – The Consciousness Eaters
- The Cribs – We were aborted
- Jamie T – Chaka demus
- Olli Schulz – Mach den Bibo
- Street Sweeper Social Club – 100 little curses
- Jet – K.I.A
- Florence and the machine – Rabbit Heart (Raise It Up)
- The Temper Trap – Science of Fear
- The Big Pink – Dominos
- The Antlers – Bear
- Dead mans Bones – My bodies a zombie for you
- Mudvayne – 1000 Mile Journey
- Coeur de Pirate – Comme des enfants
- OM – Meditation is the Practice of Death
- Ingrid Michaelson – Soldier
- Ólafur Arnalds – Ljosio
- The Bravery – Hatefuck
- Why? – This Blackest Purse
- Marilyn Manson – Arma God Damn Mother Fucking Geddon
- Reverend and the makers – Silence is talking
- Edward Sharpe & the magnetic zeros – 40 day dream
- Sybreed – Nomenklatura
- Alter me – Love
- Fanfarlo – Drowning Men
- William Fitzsimmons – If you would come back home
- Royal Bangs – My car is haunted
Mit dem Titel “My Girls” haben Animal Collective meinen persönlichen Top Hit 2009 abgeliefert. Interessant ist es auch, dass eben jener Titel der erste Titel war, den ich überhaupt vorgeschlagen hatte.
Nachdem die Erstellung dieser Liste einiges an Zeit beansprucht hat, würde ich mich natürlich über reges Feedback sehr freuen. Natürlich ist hiermit auch jeder eingeladen, sich über die Positionen der einzelnen Titel aufzuregen!
Ein besonderer Dank geht mal wieder an den werten Herrn beetFreeQ, der mir bei technischen Problemen mit dem erstellen der Grooveshark Playlist geholfen hat!
Wenn euch die Liste gefallen hat, empfehlt mich gerne weiter. Und wenn nicht – die Serie über die [Best of 2010] ist hiermit eröffnet!
UPDATE: Beinahe vergessen – Natürlich gibt es auch wieder die praktische Spotify Playlist zum mitnehmen (erstellt mit einer UK-Lizenz). Allerdings sind in dieser nur 83 der 100 Songs enthalten (Auch Spotify hat seine Grenzen!). Viel Spaß damit!
UPDATE 2: Julia war so freundlich die Top 100 nochmals mit ihrer deutschen Spotify Lizenz (die Glückliche!) zu erfassen. Für diejenigen mit einer deutschen Lizenz gibt es sogar stolze 86 Tracks! Dankeschön!
| Animal Collective – Girls |
25. Januar 2010 um 08:56 Uhr
Sehr schicke Liste und auch noch sehr viel für mich zu entdecken. Bin schon fleißig am Hören!
Und keine Ursache wegen der Hilfe. Übrigens würde ich nur noch kurz erwähnen, dass man beim Grooveshark-Direktlink in den Songs auch im Song spulen kann. Ist sicher nicht verkehrt zu wissen, wenn man die ganzen 100 Songs durcharbeiten will!
25. Januar 2010 um 09:57 Uhr
Wow – freut mich zu lesen das man auch dir noch neue Musik vorsetzen kann.
Der Hinweis zum Spulen ist jetzt auch im Artikel. Allerdings soll man sich nicht durch die Liste “durcharbeiten” sondern diese einfach nur genießen.
25. Januar 2010 um 10:33 Uhr
Ah, da habe ich ja was zu tun
Ich hab die Spotify-Liste mal kopiert und neu gesucht, da ich ja eine deutsche Lizenz habe und es sind einige neue dabei, aber leider drei rausgefallen, so dass es 86 Tracks sind. Die höre ich mir jetzt mal an, denn es sind wirklich einige Unbekannte dabei.
25. Januar 2010 um 10:59 Uhr
Super! Vielen dank! Deine Playlist habe ich direkt auch mal im Artikel verlinkt.
Viel Spaß beim hören.
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27. Juli 2010 um 15:21 Uhr
Danke für den Spotify Link. Das ist echt ein super Service hier.
LG
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