Heute ist die Zeit gekommen die 50 Vorschläge voll zu machen. Wer diese Serie bislang nicht verfolgt hat, kann sich hier über das warum und weshalb erkundigen.
#46 Matt & Kim – Daylight
Dies ist mit Sicherheit einer der bedeutsamsten Songs für mich im Jahre 2009! Genau diesen Song habe ich zu der Zeit gehört, als ich mir ein Schlagzeug besorgt und angefangen habe darauf zu spielen. Da passenderweise zur selben Zeit ein Freund von mir mit dem Keyboardspielen anfing lag es nahe, diesen Song zu covern. Matt & Kim sind nämlich selbst am Keyboard bzw. an den Drums zuhause und dank einiger Youtube Videos konnten wir uns diesen Song einigermaßen aneignen. Die beiden kommen aus Brooklyn, New York und bringen einen angenehmen frischen Sound mit, der dieses Jahr für mich absolut geprägt hat.
#47 Bat For Lashes – Sleep Alone
Mit Bat For Lashes alias Natasha Khan ist das so eine Sache: Entweder wirkt der musikalische Output der britischen Künstlerin irgendwie befremdlich, oder man verfällt nahezu gänzlich der facettenreichen Musik. Glücklicherweise habe ich es in diesem Jahr hinbekommen, mit Variante 2 durchs Leben zu ziehen. Sleep Alone kann man kaum beschreiben – das muss man hören! Irgendwie höre ich da experimentelle/unübliche Töne mit Ähnlichkeiten zu Björk heraus, dann aber auch einfachen Indie. Wunderbarer Song!
#48 Harlem Shakes – Sunlight
Warum ? Warum veröffentlicht eine Band wie die Harlem Shakes ein sensationelles Album wie “Technicolor Health” nur um sich dann aufzulösen ? Da lerne ich eine Band kennen die mich begeistert und schon ist sie (ähnlich wie die Rakes) wieder weg. Schade! Nach dem “Daylight” aus #46 folgt nun das dazu absolut notwendige “Sunlight” einer (leider) ehemaligen amerikanischen Indie Band namens “Harlem Shakes”.
#49 Laurel Collective – Fax of Death
Diesen Song habe ich drüben im Feingut aufgelesen. Während Torsten (zu recht) das wunderbare Dot/Pixelvideo abfeierte, war ich zusätzlich auch noch von dem Song hin und weg. Die Londoner Band “Laurel Collective” ist spontan erstmal keinem Genre zuzuordnen, denn diese Band schafft es irgendwie nach sich selbst zu klingen. Bevor man also anfängt, die Musik immer wieder von einer Schublade in die nächste zu stopfen, sollte man sich einfach auf den Sound einlassen. Nicht nachdenken – nur genießen!
#50 Modest Mouse – King Rat
Und der nächste Feingut Fund: Modest Mouse schafften es in diesem Jahr für einiges an Aufsehen zu sorgen, weil ihr Song “King Rat” von einem Video bebildert wurde, welches von niemand geringerem als Heath Ledger inszeniert wurde. Fertigstellen konnte er den Clip aus bekannten Gründen leider nicht mehr, aber dennoch gilt dieser Clip als eines der letzten Werke, welche Heath Ledger zu Lebzeiten noch erschaffen konnte. Der Song der amerikanischen Alternative Rock Gruppe Modest Mouse ist dabei auch überhaupt nicht zu verachten und wird allein schon nominiert, weil ich die Platte lange lange Zeit im Auto gehört habe. Deep Water, Deep Water…
Das wars fürs erste. Eine weitere Vorstellung wird es in diesem Jahr leider nicht mehr geben, obwohl ich noch einiges an Material hätte.
Diesbezüglich habe ich mir noch etwas ausgedacht: Sowohl morgen als auch übermorgen werde ich innerhalb meines Radiosenders die gesamte noch ausstehende Liste in einer 24 Stündigen Dauerrotation laufen lassen um so die finalen Songs mit vorzustellen. So kann ich mit der Best of 2009 Liste hoffentlich den geneigten Hörer mit ins neue Jahr begleiten. Die finale Liste werde ich dann ungefähr am ersten Januarwochenende veröffentlichen um so ohne Altlasten mit besserem Konzept an die Best of 2010 Liste heranzugehen!
Für die ungeduldigen: Hier die aktuelle Playlist für Spotify mit allen verfügbaren Vorschlägen. In der finalen Liste wird das alles nochmal mittels Grooveshark aufbereitet.
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